Stresssymptome

Stresssymptome

Stresssymptome erkennen und Warnhinweise ernst nehmen

Die Gesundheit ist das Wichtigste was der Körper uns zu bieten hat und daher sendet er Warnsignale (Stresssymptome), wenn er krank wird, egal in welcher Form. Viele Menschen nehmen die Warnhinweise von Stress nicht wahr, da Stress nicht immer als Krankheit gewertet wird und weil der Körper Stress lange ertragen kann, doch wenn der Körper unter zu viel Stress leidet und dies über einen längeren Zeitraum, so fängt unser Körper an sich zu wehren.

 

Sie kennen bestimmt auch die Aussage oder haben Sie schon selbst verwendet, wenn man sagt, das ein stressiger Tag wahr oder wenn eine Person wieder mal nur gestresst hat. Sicherlich sind dies nur Aussagen und man geht nicht näher darauf ein, doch das sollten Sie, denn Stress kann zu einer unangenehmen Krankheit werden. Doch was genau ist Stress eigentlich? Stress wird durch äußere Reize hervorgerufen, oftmals am Arbeitsplatz. Das Ergebnis sind bei viel Stress physische psychische Reaktionen.

Der Körper wird geistig, aber auch körperlich belastet und baut nach einem gewissen Zeitraum eine Art Sperre auf, um sich zu schützen, doch wenn der Stress nicht weniger wird und Sie konstant diesem Stress ausgesetzt bleiben so wird diese Sperre irgendwann durchbrochen und im schlimmsten Fall führt es zu einem Burnout, auch Depressionen können entstehen.

Positiver Stress und negativer Stress

Stress wird in zwei Kategorien unterteilt, dem positiven Stress und dem negativen Stress, in Fachkreisen auch Eustress und Distress genannt. Der Körper reagiert auf die beiden Stresssymptome unterschiedlich, denn positiver Stress ist mit Freude verbunden und negativer Stress mit Angst. Sie freuen sich beispielsweise schon Monate auf eine geplante Reise, wo der Termin immer näher rückt und Sie so langsam anfangen müssen die Koffer zu packen und nichts vergessen dürfen.

Dieser Stress ist eher positiv zu bewerten, denn bei diesem Stress freuen Sie sich auf etwas und nehmen ihn gerne in kauf. Anderer Stress der sogenannte negative Stress entsteht eher oft am Arbeitsplatz oder bei Kindern fängt er bereits in der Schule an. Ein Beispiel hierfür wäre, das Ihr Arbeitgeber von Ihnen eine bestimmte Arbeit erledigt haben möchte, trotz das bereits Feierabend ist, aber Sie müssen die Kinder vom Sport abholen und wissen genau das Sie beides nicht schaffen, in Ihnen baut sich Stress auf. Dieser Stress, wenn er einmalig ist, ist nicht gesundheitsgefährdent, doch wenn Sie diesem Stress täglich ausgesetzt werden so fängt Ihr Körper irgendwann an zu rebellieren. Ob Ihr Organismus den Stress nun als positiv oder eher negativ einstuft hängt also von unterschiedlichen Faktoren ab:

– ist der Stress positiv oder negativ
– fühlen Sie sich der Situation gewachsen
– begeben Sie sich in die Stresssituation freiwillig
– wie lange hält der unter Umständen negative Stress an

Stresssymptome

Wie reagiert der Körper auf Stress – Stresssymptome

Jeder Mensch spürt den Stress anders und bei jedem Menschen lösen unterschiedliche Faktoren Stress aus. Der Eine ist gestresst, wenn er nur einkaufen muss, der Andere liebt es einkaufen zu gehen. Bei anderen Menschen wird bereits Stress ausgelöst, wenn die Straßenbahn zu spät kommt, der Andere freut sich über die Verspätung, weil er eh gerade etwas spät dran war. Wenn Sie eine Situation als gefährlich oder belastend einschätzen baut sich in Ihnen Stress auf, auch bei einer unkontrollierbaren Situation. Der Körper möchte Sie schützen und reagiert mit Stresshormonen. Diese Stresshormone sind ein Warnzeichen, doch diese werden oftmals als selbstverständlich hingestellt und nicht weiter beachtet.

Der Körper kann in der Regel mit diesem Stress umgehen, mit dem negativen Stress, doch Sie selber müssen dem Körper Entwarnung geben, indem Sie Ihrem Körper zeigen das der Stress aufhört und Sie wieder positiv gestimmt sind.

Geben Sie Ihrem Körper diese Entwarnung nach einem bestimmten Zeitraum nicht, so verbleibt dieser in der körperlichen Anspannung. Ihr Körper bleibt im Dauerstress, was über Tage, vielleicht auch Wochen gut gehen kann, doch irgendwann wird dieser Stress chronisch und Ihr Körper fängt an zu rebellieren. Sie können sich das so vorstellen, das Ihr Körper am Limit arbeitet und verschleißt. Dies ist nicht wie bei einer Grippe, das Sie sich mal eben auskurieren uns dann funktionieren Sie wieder, nein Stress muss systematisch abgebaut werden.

Stellen Sie sich einmal vor, das Sie ein Auto fahren, Sie tanken dieses regelmäßig, schauen sich den Ölstand an und kippen immer wieder Wasser nach, wenn Sie dies nicht machen bleibt Ihr Fahrzeug irgendwann stehen, im schlimmsten Fall mit einem Motorschaden. Diesen Motorschaden zu beheben nimmt viel Zeit in Anspruch und ist teuer. Ihr Körper ist auch eine Art Motor, der regelmäßig gepflegt und gewartet werden muss, wenn Sie dies außer acht lassen geht dieser kaputt und muss wieder hergestellt werden.

Stresssymptome – Reagieren Frauen und Männer gleich auf Stress?

In Prozent angegeben kann man sagen das 70 % der Frauen gestresst sind und nur 30 % der Männer. Doch warum ist das so? Männer reagieren auf Stress eher aktiv, sie versuchen den Stress mit Taten auszuschalten, hingegen Frauen sind da eher passiv eingestellt sie versuchen den Stress oftmals zu verdrängen und alleine damit klar zu kommen. Auf den Schultern von Frauen liegt zudem oftmals eine größere Belastung, die leicht zu Stress führen kann.

Frauen kümmern sich in den meisten Fällen um den Haushalt, die Kinder, gehen noch arbeiten und müssen die unterschiedlichsten Termine regeln, dazu kommt es das Frauen jeder Anforderung gerecht werden möchten. Männer sind hier eher passiv eingestellt, sie möchten ihre Arbeit zu 100 % erledigen und denken an ihre Erfolge, sie versuchen den Stress von sich abzuwenden. Oftmals suchen Frauen bei zunehmendem Stress Rückendeckung und wenn Sie mit dem Stress nicht mehr klar kommen machen sie sich Selbstvorwürfe, dies ist der Moment wo Frauen bereits in diese Stresssymptome verfallen.

Stresssymptome

Stresssymptome und auswirkungen von chronischem Stress

Der chronische Stress setzt sich auf Körper, Seele und Geist nieder und irgendwann auf das eigene Verhalten.

Stresssymptome

– Muskelzucken
– Sodbrennen
– häufige Erkältungen
– Herz- Kreislaufbeschwerden
– Kopfschmerzen
– Konzentrationsschwäche
– Denkblockaden
– Vergesslichkeit
– Gereiztheit
– Lustlosigkeit
– unzufrieden und deprimiert
– Schlafstörungen
– Rastlosigkeit
– sexuelle Probleme

Diese Faktoren können vereinzelt auftreten und immer wieder kehren, mal einzeln, mal einige Symptome zusammen. Diese Anzeichen sollten jedoch sehr ernst genommen werden. Jeder Mensch verspürt Stress anders, dies liegt an den Schwachstellen des Menschen. Die oben angegebenen Symptome können Stresssymptome sein, können jedoch auch andere Ursachen haben, daher ist es immer ratsam einen Arzt zu kontaktieren, sollten vereinzelte dieser Symptome über einen längeren Zeitraum vorhanden sein.

Stresssymptomen – Stressabbau

Wie können Sie den Stress abbauen? Wie verschwinden Stresssymptome wieder? Die Antwort kennen Sie sicherlich selber, das wichtigste an dem Stressabbau ist, das Sie wieder zur Ruhe kommen und sich aus der Zone des Stresses befreien. Sagen Sie auch mal nein oder entspannen Sie sich regelmäßig. Bitten Sie andere Menschen um Hilfe und versuchen Sie nicht alles zu kontrollieren. Ihr Körper wird es Ihnen danken.
Viele Menschen suchen sich zum täglichen Stress eine Alternative bei der sie den Kopf und die Seele frei bekommen.

Hier kann Sport sehr hilfreich sein, aber auch sich den Stress von der Seele schreiben bewirkt manchmal Wunder.

Machen Sie einen ausgiebigen Spaziergang. wichtig bei Stressabbau ist, das Sie einfach mal genau das machen worauf Sie Lust haben und ohne Termindruck, ohne im Hinterkopf zu haben das Sie in einer Stunde schon wieder das Nächste erledigen müssen. Sie sollten sich in der Woche „Ihren“ Tag gönnen. Suchen Sie sich einen Tag heraus, besprechen Sie dies mit beispielsweise Ihrem Partner und machen Sie an diesem Tag genau das wozu Sie Lust haben, egal was. Wenn Sie dies regelmäßig beherzigen werden Sie schnell bemerken wie Ihr Körper sich positiv verändert und Sie neue Kraft für den Alltag schöpfen.

Stresssymptome

Stresssymptome von Anfang an vermeiden

Damit man gar nicht erst in die Stressfalle tapt sollten Sie von Anfang an einige Dinge berücksichtigen. Stress gehört zum Leben und wird sich nicht vermeiden lassen, aber eine besonders wirkungsvolle Waffe gegen den sich immer wieder aufbauenden Stress ist Bewegung. Mit Bewegung ist natürlich nicht der Weg zur Arbeit gemeint oder im Büro von einem Schreibtisch zum nächsten zu laufen, nein beispielsweise Spaziergänge in der freien Natur oder tanzen helfen enorm den regelmäßigen Stress zu bewältigen. Bewegung trainiert und entspannt den Körper und die Seele. Sie erleben ein ganz neues Lebensgefühl und können über manche Stresssituationen eher lächeln, als das Sie angespannt reagieren. Sie selber verwandeln negativen Stress in positiven Stress. Vielleicht hört sich dies nun sehr lustig an, aber es hilft, wenn Sie alleine zuhause sind, singen Sie. Das Singen stimuliert das Hormonsystem.

Stresssymptome – Wann ist es Burnout?

Man hört immer wieder von Bekannten oder Freunden das sie unter Burnout leiden, häufig sind dies Mütter, die den Stress des Alltags nicht mehr bewältigen können. Leider wird Burnout immer noch als Lappalie hingestellt und viele Menschen merken gar nicht das sie ernsthaft krank sind. Die seelischen Probleme nehmen in der heutigen Zeit immer mehr zu und die Hektik gehört zum Alltag. Jeder Mensch benötigt einen Ausgleich und muss den Druck von sich nehmen, sonst kann es über einen kurzen oder längeren Zeitraum zu Stress führen und aus Stress wird Burnout. Alleine das Klingeln des Telefons kann schon Stress auslösen, wenn man für diesen anfällig ist. Möchten Sie wissen, ob Sie unter Burnout leiden, ob Sie stressanfällig sind?

Ob Sie vielleicht unter den ersten Stresssymptome leiden? Stellen Sie sich einmal folgende Fragen:

– Denken Sie häufig, das Sie trotz Ihres Einsatzes nichts bewirken konnten?
– Haben Sie Konzentrationsschwierigkeiten?
– Fehlen Ihnen kreative Ideen?
– Fühlen Sie sich manchmal überlastetß
– Trauen Sie sich bestimmte Dinge nicht mehr zu?
– Haben Sie keine Hoffnung mehr, das sich alles positiv entwickelt?
– Sind sie teilweise depressiv?
– Sind sie leicht reizbar?
– Haben Sie weniger Freude an dem was Sie machen?
– Fühlen Sie sich oftmals erschöpft?
– Sind Sie bereits morgens erschlagen?
– Haben Sie immer mehr Heißhunger auf Süßes?
– Haben Sie oftmals Magen- oder Rückenschmerzen?
– Leiden Sie teilweise unter Schlafstörungen?
– Ist Ihr sexuelles Verlangen zurückgegangen?
– Haben Sie sich von Ihrem Freundeskreis zurückgezogen?
– Greifen Sie zu Alkohol?

Wenn Sie die meisten Fragen mit ja beantwortet haben. Sollten Sie sich von Ihrem Arzt untersuchen lassen, denn dann könnten Sie gefährdet sein. Burnout ist ein Zustand indem Sie erschöpft sind, wo Ihr Körper nicht mehr kann und dringend eine Auszeit benötigt. Um es mal mit einfachen Worten zu verdeutlichen, bei Burnout ist Ihre Batterie leer und muss wieder anspringen. Wenn Sie bereits unter Burnout leiden oder kurz davor sind, hilft Ihnen auch kein Urlaub oder ein Wellness-Wochenende.

Sie müssen sich grundlegend verändern,

Ihr Leben auf Dauer ändern, nur so können Sie wieder befreit und glücklich neu starten. Bestimmen Sie Ihre zukünftigen Leistungen selber und nehmen Sie Stresssymptome ernst. Überlegen Sie sich ob ihre derzeitige Lebenssituation der entspricht die Sie sich wünschen oder ob es gilt etwas zu ändern. Sprechen Sie mit betreffenden Personen und machen Sie diesen klar, das Sie überfordert sind und am Limit arbeiten. Dann können Sie Ihr Leben wieder in die Spur zurück bringen und werden mehr Freude an dem verspüren was Sie leisten.

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